Dienstag, 7. Dezember 2010

Welcome to Sydney

Welcome to Sydney

Montag Morgen gegen halb elf erreichten wir Sydney. Als erstes riefen wir die deutschen Mädels an, die ja in Sydney eine Wohnung haben und uns netterweise für eine Nacht aufnahmen. Ab Dienstag haben wir ja auch nen Hostel in Sydney reserviert und sind dann ja auch für zweieinhalb Wochen zu dritt unterwegs. Guten Flug Thomas! Den restlichen Montag liefen wir noch etwas durch Sydney und informierten uns über die Stadt und die Aktivitäten, die wir hier die nächsten Tage machen wollen.

Wir kauften uns und für Thomas den four-aktivity-pass, dieser beinhaltet den Besuch des Wildlife-Parks, des Seaworld Aquariums, das Manly Seaworld und den Sydney Tower. Weiterhin buchten wir noch einen Campervan vom 10. – 23.12. Der Plan für die nächsten Wochen sieht wie folgt aus: Zuerst extrem Sightseeing in Sydney vier Tage, dann mit dem Campervan von Sydney nach Melbourne über die Blue Mountains, Kangaroo Valley, Snowy Mountains, an die Südküste über die Great Ocean Road und dann nach Melbourne. Am 21.12 fliegt Thomas dann wieder von Melbourne nach Hause und so wie es gerade aussieht, haben wir ab dem 22.12 in Melbourne eine Wohnung für vier Wochen.

Grüße in die Heimat!!!!

Lovely Byron Bay

First time Greyhound to Byron Bay

Der erste Eindruck, ja nicht so schlecht. Moderner Bus und der Platz ist auch ok. Also nichts wie auf nach Byron. Wir haben schon viel von Byron gehört und jeder ist davon am schwärmen. Unser Hostel haben wir schon von Surfers aus, gebucht, direkt mal für sechs Nächte. Wir wollten mal wieder länger an einem Ort bleiben, um neue Leute kennenzulernen und weil Byron ja wie gesagt so super sein soll. In Byron angekommen, erster Eindruck, schmuckes kleines Strandstädchen mit relaxter Atmosphäre und genügend Möglichkeiten zum weggehen.

Wir wurden direkt an der Bushaltestelle vom Hostel abgeholt, bekamen eine kleine Stadtrundfahrt und wurden am Hostel abgeliefert. Das Hostel ist nicht verkehrt, total gute Atmosphäre, nur die Zimmer sind etwas klein. Aber macht nichts, da wollen wir uns eh nur zum schlafen aufhalten.

Am Abend haben wir nur noch schnell eingekauft und gekocht. Später haben wir uns noch kurz auf nen Bierchen mit den deutschen Mädels aus Atherton getroffen. Danach gings dann auch pennen.

Morgens gabs erst mal nen richtig gesundes Frühstück und zwar nen Joghurt mit verschiedenen frischen Früchten. Das musste einfach mal sein, da wir einfach kein Toastbrot mehr sehen können. Nach dem Frühstück, beschlossen wir eine Wanderung zum Lighthouse zu machen, da auch das Wetter ziemlich gut war, was hier nicht selbstverständlich ist.

Die Wanderung dauerte ca. 3 Stunden und wir kamen an wirklich schönen Stränden vorbei und standen am Lookout des östlichen Punktes Australiens.

Es war wirklich lohnenswert. Ich wollte gerne wieder joggen gehen, doch Daniel hatte zu doll Wade. Zurück in der Stadt beschlossen wir uns heute einfach nur ein paar Bier zu kaufen, gemütlich mit anderen zusammenzusitzen und nicht auszugehen. Als ich Daniel jedoch nach Geld fragte stellte er fest: „So ein Scheiß, ich habe meine Geldbörse am Strand liegen lassen, wo wir im Wasser waren FUCK“! Also nichts wie rein in die Sportsachen und ab zum Beach joggen. Leider war das Geld und die Börse weg, zum Glück fanden wir jedoch jeglichen restlichen Inhalt, also Kreditkarte usw. Am Abend könnten wir uns dann doch noch unser Bier und kochten uns sehr gutes Essen! Später sind wir dann noch zu anderen ins Hostel gegangen und haben zusammen nen Bierchen getrunken.

Start wieder mit einem Früchtejoghurt. Ob das unser Körper verträgt??? Ja, ich glaube er ist sogar sehr dankbar dafür. Heute ist das Wetter schon wieder nicht mehr so dolle. Wir relaxten nen bissl am Pool und wollten eigentlich zum Friseur. Gegen vier jedoch riefen uns die Holländer an, dass sie auch inzwischen in Byron wären und kaltes Bier und Goon hätten. OK, überredet!!! Nach ein paar Gläsern machten wir uns im Hostel fertig und gingen noch nen bisschen auf die Piste. Allerdings war es sehr ruhig weg.

Good Morning Byron, hier ist wirklich alles total relaxt und es gefällt uns immer besser. Selbst Marco ist unglaublich relaxt und gechillt, was schon fast beunruhigend ist :-). Aber genau die Mischung machts, dass wir hier unglaublich viel Spaß haben. Wir können es nur nochmal sagen „It’s the time of our life!“ Wir planen schon das nächste traveln. Für heute steht nichts besonderes auf dem Programm, da es auch regnerisch ist. Wir sitzen mit einigen Leuten zusammen und quatschen so über dies und das, wir haben uns wirklich zu einer guten Gruppe zusammengefunden. Da ist der Martin auch bekannt als die „Wilde Hilde“, die Manu, Denise und Melike auch anzusprechen unter dem Zeudonym „Knopf“. Nicht zu vergessen ist Kitty, die einfach von Morgens bis Abends am grinsen ist ("Was auch immer die für Drogen nimmt":)). Gegen Abend ging es mit den beiden Holländerinnen noch ne knappe Stunde am Strand joggen, danach wurde Goon gekauft und im Hostel vorgetrunken. Abends gings dann ins Cocomangas und später noch ins Chicken Monkeys. Über die Kitty kann man sich wirklich den ganzen Abend amüsieren, wir haben noch niemanden so lustig tanzen sehen und stetig mit dem Grinsen im Gesicht. Gegen vier waren wir dann auch alle im Bett.

Der Kater ist wieder zu Besuch, dass heißt auch heute für Daniel wieder nicht surfen. Deshalb ums kurz zu machen, nur schnell nen bissl einkaufen, sich mit den Leuten unterhalten und die Abendgestaltung planen. Zwischendurch rafften wir beide uns auf und gingen eine kleine Runde am Strand joggen. Wir saßen wieder zusammen und tranken im Hostel vor, um elf Uhr müssen wir das Hostel immer räumen, da wird draußen dicht gemacht. Gegen elf liefen dann alle los, jedoch landete jeder in einem anderen Laden oder auf einer privaten Hotel-Suite-Party. Auf jeden Fall war es ein sehr gelungener Abend.

Aufgewacht am Morgen. Erst mal schauen, ob alle nach Hause gekommen sind und sich dann beim Frühstück berichten, was jeder so in der Nacht erlebt hat, hier und da fehlten dann doch einige Minuten. Aber wir ihr auch wisst, ist es immer sehr amüsant sich am nächsten Tag über die Dinge der vergangenen Partynacht zu unterhalten. Wir diskutierten, wo wir denn am Samstag mit dem Greyhound hinfahren wollen, also welchen Zwischenstop wir noch vor Sydney machen. Ergebnis: Ok, hier ist es relaxt und cool, wir verlängern hier noch um ne Nacht bis Sonntag und fahren dann am Sonntag direkt nach Sydney durch. Es ist Freitag und der letzte Abend der wilden Hilde und deshalb muss nochmal gefeiert werden und es ist Dschungel-Party im Hostel.

Zur Feier des Tages wurde auch Corona eingekauft und auf den Goon verzichtet. Um elf ging dann der größte Teil des Hostels geschlossen ins Cocomangas, wo ordentlich abgerockt wurde.

Um fünf kamen wir zurück ins Hostel und gingen schlafen, die einen im Bett die anderen haben es nur bis aufs Sofa vor den Fernseher geschafft.

Samstag Morgen, bzw. besser Samstag Nachmittag. Aufstehen, was zu Essen schnappen und relaxen. Marco machte sich dann am Nachmittag doch noch auf an den Strand und ging joggen und surfen, die Holländer hatten sich nen Board geliehen und waren am Strand. Am Abend versuchten wir unseren Greyhound für Sonntag Abend zu buchen, jedoch oh weh der Bus ist voll, also müssen wir wohl noch bis Montag Abend hier bleiben. „Oh Shit“!! Dann wird’s aber Zeit, denn am Dienstag Abend kommt ja schon Marcos Kumpel Thomas aus Deutschland an und die Fahrt mit dem Greyhound dauert satte dreizehn Stunden. Am Abend saßen wir noch im Hostel zusammen, machten jedoch feiertechnisch eine Pause. Wir gingen auch gegen elf schon schlafen.

Morgens gegen acht guckten wir nochmal bei Greyhound nach, mit der Hoffnung, dass vll. Plätze frei geworden sind und wir hatten Glück und konnten doch am Sonntag Abend nach Sydney aufbrechen. Also hieß es heute noch den Tag über in Byron relaxen und am Abend gegen neun Uhr fuhr dann der Bus nach Sydney los. Den Tag über verbrachten wir am Strand mit joggen, surfen und schlafen. Am Abend kochten wir nochmal im Hostel und machten uns dann auf den Weg zum Bus. Bye Bye Byron und gute Nacht Deutschland, jetzt sind dreizehn Stunden Busfahrt angesagt.

Surfers Paradise

Surfers Paradise or Schoolies Paradise

Dort angekommen ging es auf einen Campingplatz, um etwas den Geldbeutel zu entlasten. Erstmal für drei Nächte gebucht, danach sollte es dann wirklich mit dem Greyhound weitergehen. Die ganze Stadt war voller Schoolies, d.h. wenn in Australien im Sommer die Schulferien sind, bevölkern lauter 15-17 jährige Surfers Paradise. Surfers erinnert nen bissl an Miami. Eine reine Hotelhochburg, viele Clubs und Discos und nen Beach. Am Abend nur noch schnell das Zelt aufbauen, zusammen kochen, noch nen bisschen was trinken

und dann ab ins Bett. Die beiden Holländer gingen noch etwas aus.

Am nächsten Morgen ging es erst mal ausgiebig einen Stadtbummel machen

und am Abend wieder zusammen kochen und zusammensitzen was trinken. Man muss wirklich sagen, dass die Campingplätze wirklich gut hier sind und super ausgestattet. Vor allem die offene Küche war wirklich super. Es ist auch mal sehr gemütlich, einfach nur auf dem Campingplatz draußen zusammenzusitzen und was zu trinken.

Außerdem sind die Parties hier auch nicht der Brüller, da alles voller 15-17 jähriger Schoolies ist. Der Security auf dem Campingplatz erzählte uns auch, dass dreißig Alkoholvergiftungen am Abend gar nichts sind. Aber man lernt ja mit dem Alter!!!

Nächster Tag ungefähr der gleiche Tagesablauf, Daniel erzählt immer jeden Tag von Morgens bis Abends, dass er surfen will, kriegt es jedoch aufgrund seines Katers nicht auf den Schirm. Daniel leidet wirklich immer sehr, wenn er am Abend vorher Goon getrunken hat. Also auch heute wieder nicht surfen gehen.

Guten Morgen Surfers. Surfen Daniel? „HHmm vielleicht später, aber jetzt geht es wirklich gerade nicht, muss erst an den Strand pennen.“ Auch dieser Tag bestand aus relaxen, chillen, am Abend zusammen kochen und was zusammen zu trinken. Wir beschlossen noch eine Nacht länger in Surfers zu bleiben. Heute Abend gabs ein richtig gutes BBQ mit Burgern und Kangaroo.

Im Anschluss buchten wir noch unser Greyhound Ticket und trugen uns für den morgigen Bus nach Byron Bay ein. Die Holländer sind noch ausgegangen, Daniel, Milou und Ich schauten uns noch einen Film an. Danach gings dann auch pennen.

Am nächsten Morgen aufstehen, ab an den Strand und erst mal schön ne Stunde am Strand joggen. Seid langem mal wieder richtig Sport gemacht, man wird echt faul hier, aber es ist ja halt eben „The time of my life“! Nach der Sportstunde erst mal ordentlich frühstücken. Um vier Uhr fährt unser Bus aus der City ab. Also Zelt abbauen, Klamotten zusammenpacken und ab zum Bus.

From Noosa to Brisbane over Australien Zoo

Leaving Noosa to the Australia Zoo and then to Brisbane

Morgens um sieben klingelt der Wecker. Für einige doch etwas zu wenig Schlaf. Hurry up a little bit, wir dürfen die Show um elf nicht verpassen. Also machen wir uns auf Richtung Zoo, der ca. zwei Stunden entfernt von Noosa am „Steve Erwin Highwigh“ liegt. Heute werden keine Karten gespielt, Marco wollte auch mal fahren und da er einfach nicht verliert, erklärte er sich freiwillig bereit zu fahren. Man muss ja auch mal Rücksicht nehmen auf den armen JP der immer verliert. Also Abfahrt zum Zoo. Dort angekommen und ab zur Tier-Show.

Nach der Show waren wir doch alle etwas enttäuscht. Auch ansonsten war der Zoo nicht so überragend, also da haben wa zu Hause bessere.

Das beste waren dann noch die Tiger.

Nach sechs Stunden Aufenthalt im Zoo gings ab nach Brisbane.

Slaapt de heledag in de Australia Zoo Marco end Daniel. Im Auto lernten wir dann noch einen weiteren lustigen Satz aus den Niederlanden „He kijk daar eens, verdomd als het niet waar is. Daar loopt een dromedarus op het zebrapad.“

Welcome to Brisbane again

In Brisbane angekommen, erst mal wieder ordentlich im Aldi shoppen gehen und fürs Barbeque am Abend einkaufen. Danach ein Hostel suchen und BBQ machen mit den Holländern und Holländerinnen und noch nen bissl Goon trinken. Einige gingen noch aus, wir wollten jedoch Geld sparen und blieben zu Hause, um Morgen richtig einen drauf zu machen.

Party-Evening in Brisbane

Morgens erst mal ein richtig schönes Frühstück mit Spiegelei und Speck. Im Anschluss ging es erst mal in die Stadt nen bissl shoppen. Nach einem ausgiebigen Stadtbummel gings zurück ins Hostel. Alle schnell duschen und fertig machen, denn heute wollen wir es ja nochmal richtig krachen lassen, da ja geplant ist, dass Daniel und ich ab Morgen mit dem Greyhound weiterfahren wollen. Also nach dem fertig machen gings ab um die Ecke ins Restaurant nochmal mit allen Essen gehen. Heute waren auch nochmal die beiden Holländerinnen von Magnetic Island dabei, die mit uns im Zimmer waren. Also waren wir heute zu acht beim Essen und nachher zum Feiern haben wir auch noch weitere Leute getroffen. Nachdem Essen ging es erst wieder zurück ins Hostel um noch nen bissl mit Goon vorzuglühen.

Nach einigen Trinkspielchen und mit guter Stimmung gings auf ins Down Under. Nah sagt euch Down Under noch was? Richtig: Dort haben wir unsere ersten zwei Wochen in Australien quasi gelebt.!! Es wurde ordentlich gerockt und abgefeiert.

Gegen sechs Uhr waren dann auch alle zu Hause und haben noch auf dem Zimmer crazy weiter gefeiert. Nur Marco der war nicht aufzufinden. Am nächsten Morgen klärte sich aber alles auf. Marco wachte auf nem Sofa im Fernsehraum des Hostels auf. Wieso: Weißer nicht mehr! Morgens waren wirklich alle so richtig verkatert. Wir beschlossen doch weiter noch mit den Holländern zu reisen. Bis zum späten Nachmittag wurde in der Stadt rumgegammelt

und gepennt. Danach ging es dann weiter nach Surfers Paradise.