Montag, 9. August 2010

Von Taio bis in den Pool

The weekend goes on

Unser Samstag begann, wie befürchtet mit einem ordentlichen Kater. Wir schliefen bis 15:00 Uhr!!! Aber es war in Ordnung, denn wir hatten ja bis ca. 7:00 Uhr Morgens HongKong unsicher gemacht. Um unseren Alkohol auszuschwitzen, wagten wir uns dann 45 min. ins hauseigene Fitnesscenter. Am Abend gingen wir dann noch zum Indonesen essen und danach zurück zum Appartment. Wir telefonierten noch kurz mit unseren Familien und gingen danach relativ früh ins Bett. Denn es wartete der Sonntag, wo wir wieder einige Meter by feet laufen wollten.

Auf nach Tung Chung, von wo aus wir dann nach Tai O, einem kleinen Fischerdörfchen wanderten!!! Wir lieben diese Sprache. It´s awesome. Es war mal wieder extrem schwul. Wir hatten heute auch Doro dabei, die hier und da etwas als Reisführerin fungierte. Der Pfad Richtung Tai O führte uns durch kleine Siedlungen, immer direkt am Wasser entlang.

Als wir dann nach 3 Stunden völlig ausgetrocknet in Tai O ankamen, wurden wir vom krassen Lebensstil und dem wirklich üblen Gestank überrollt. Das die Hütten auf den Pfälen im Schlamm nicht zusammenbrechen, ist wirklich überraschend.

Zwischendurch ließ ganz gerne mal jemand die Toilettenspülung nach seiner Sitzung ins Meer ab. Den üblen Gestank verbreiteten wohl aber auch die toten Fische die zum trocknen neben (dem Schlafzimmer) aufgehängt wurden. Really amazing!

Doch der absolute Knaller ist wohl, dass einige der Bewohner einen wirklich relativ guten Farbfernseher in ihrer Bruchbude hatten. Dieser lief natürlich auch, obwohl niemand gerade schaute. Wir suchten nur noch denjenigen der hinterm Haus im Hamsterrad treten mußte, damit der Fernseher auch lief. Fanden ihn aber leider nicht. In Taio konnte man alles kaufen, was mit Fisch zu tun hat. Die Chinesen stehen wohl total auf getrockneten Fisch und suchen sich frischen Fisch am liebsten lebendig aus.

Nach dem Gang über den Markt von Taio ging es zurück nach Hong Kong Island. Zuerst mußten wir den Bus nehmen, wo wir die ersten Ausfallerscheinungen zu beklagen hatten. Wir waren doch etwas kaputt von unserem 3 ½ Stunden Trip. Die schwüle Hitze trägt dann ihr übriges dazu bei. Zudem hatte jetzt auch noch die Sonne geschienen, was das Thermometer nochmal ansteigen ließ (auf über 35 °C bei einer dauerhaften Luftfeuchtigkeit von 80-95%) Really amazing. Nach der 45 minütigen Busfahrt ging es weiter mit der Fähre zurück nach HongKong Island.

Unser Abendprogramm sah ein Barbecue auf der Dachterrasse einer Bekannten von Doro vor. Tja das muss ja geil werden. Eingeladen waren einige Engländer, ein Amerikaner und ein Haufen Deutscher. Einige kannten wir schon von Freitag. Wir konnten uns also schön satt essen, nachdem wir tagsüber so gut wie nichts gegessen hatten. Was auch nötig war, damit wir nach so einem Tag nicht sofort einen sitzen haben. Die Engländerinnen hatten eine mega geile Bowle gemacht. Wir blieben aber erstmal bei kaltem Bier und Burger. Jetzt die Musik noch etwas aufdrehen und ja, dass ist perfektes Barbecue Feeling.

Der Abend nahm seinen lauf, die Bowle schmeckte, das Bier sowieso, der Magen war gefüllt, unser Englisch wurde von Stunde zu Stunde besser, obwohl wir uns doch des Öfteren eine Auszeit gönnten und lieber deutsch sprachen. Was ein Großteil der deutschen Jungs und Mädels auch machten. Der Unterschied zu uns war nur, dass die bereits einige Zeit in HongKong sind, hier arbeiten, leben und deshalb natürlich fließend englisch sprechen. But we have to practice. Natürlich reizten uns auch Dinge bei denen man nicht viel sprechen muss. Da waren wir natürlich ganz vorne mit dabei, Trinkspiel!!! It´s called German Drink, Englands Drink.

Die Veranstaltung leerte sich etwas, denn ein Großteil musste ja morgen früh raus. Allerdings fangen die meisten hier nicht vor 9:00 Uhr an. Doro fragte uns, ob wir auch schon mit nach Haus wollen. Doch wir wollten den Abend noch etwas genießen und wir waren ja noch nicht im Pool gewesen. Was natürlich Pflicht für uns war. Also hieß es dann später Pooltime.

Mit Badeshorts oder einfach mit Jeans. Marco entschied sich dann für die zweite Variante. Genial bei Nacht auf der Dachterrasse entspannt im Pool sitzen, etwas trinken und alles aufsaugen. Als der Abend dann zu Ende ging machte Marco sich dann auch auf den Weg Richtung Wohnung, während Daniel noch etwas blieb (Termine!). Marco nahm ein Taxi Richtung Wan Chai, Johnston Road. Leider fuhr der Taxifahrer überall hin nur nicht zur Johnston Road. Vielleicht lag es daran, dass Marco mit seiner komplett nassen Jeans auf der Rückbank saß. Also nahm er ein zweites Taxi was ihn aber auch nicht zur Johnston Road brachte. Etwas hilflos und verwirrt wanderte er also durch die Innenstadt und kam doch irgendwann sicher und heile in der Johnston Road an. Gute Nacht und bis bald.

M-a-D

Samstag, 7. August 2010

The Big Budda and rocking Hong Kong

From big Buddha to Midnight

7.30 Uhr morgens Marco rennt bereits aufgeregt durch die Wohnung! „Scheiße Daniel ich konnte überhaupt nicht pennen“ „Marco Warum???“ „Because of the very spicy Thai-Food“
Das Essen machte Marco also die ganze Nacht zu schaffen. Doch Daniels Magenschmerzen sollten gleich noch kommen. Nachdem wir unseren Blog geschrieben haben und unser Magen sich etwas beruhigt hatte, machten wir uns dann auf zum Big-Buddha.
U-Bahn fahren Richtung Tung Chun, vorher musste Marco noch etwas Kantonesisch (Landessprache in Hong Kong) sprechen. Er wurde schön von Schulkindern interviewt „ Ngoh haih gwak-wok-yahn“ -> „Ich komme aus Deutschland“ . Den Rest weiß er selber nicht mehr.



Unser Plan war eigentlich bis zum Buddha hochzuwandern, jedoch fanden wir den kleinen Pfad nicht. Also ab mit der Gondel hoch.

Oben angekommen sahen wir uns erst mal eine wahnsinnige geile Kampfshow an.

Danach zum Tempel, wo wir das Gejodel der Mönche nicht lang aushielten und zum Schluss noch den Buddha selbst besichtigen.

Auf dem Weg nach oben sahen wir aus der Gondel den Pfad. Natürlich mussten wir den Weg zurückwandern, Gondel fahren wäre einfach. Ein absoluter Dschungelpfad der bei dieser schwülen Hitze wirklich krass war. Aber natürlich haben wir es durchgezogen, fast wären wir direkt in ein riesiges Spinnennetz gelaufen.

Während wir wanderten, sprachen wir etwas über Party und Alkohol. So kam Daniel zu der Aussage „Heute Abend machen wir aber ganz entspannt mit ein wenig Alkohol. Ich will hier nicht so viel saufen, denn es ist mir als Backpacker zu teuer und man muss auch mal etwas runterschalten.“ Darauf Schlomi „Daniel wir können doch nicht weniger trinken als zu Hause, habe ich den falschen Daniel eingepackt? Also eher einen Gang hochschalten“ Interessant sollte diese Aussage heute Nacht werden. Wir aßen also lecker bei Doro. Marco's Nase bekam leider etwas Schilli ab und musste gekühlt werden.

Danach machten wir uns dann auf für ein paar Bier in die City. Erster Anlauf eine europäische Pinte called Typhoon in Wan Chai. Dort lernten wir dann einige Leute kennen und Daniel konnte einige Erdinger trinken.

Die meisten wollten jedoch eher einen entspannten Abend veranstalten. Da Marco und Daniel natürlich bekannt dafür sind ordentlich Gas, wurde die Handbremse gelöst. Zugegeben haben wir dann alle mit nach Lan Kwai Fong in die Partymeile geschleppt. Daniel tengelte und der Rest tingelte also durch diverse Pubs and Clubs.

Was allerdings schnell etwas teuer wurde. Also first Backpacker idea: Lets go to the 7eleven and buy some beer there. Wir standen also alle auf der Promenade und der Alkohol fing doch leicht an zu wirken. Daniel dachte natürlich wieder er ist auf Malle and had to buy the same sunglasses he bought 2 years ago. And Marco bought some very nice new Bunny-Ears.

Wir gingen danach in die Icebar wo Karim erst mal eine Runde Wodka geschmissen hat. Danach schleppte er (30) dann seine 17-jährige Kollegin ab. Während Marco dann angesprochen wurde: „Und ihr seid wirklich die Cheerleader?“ „Häääääh wie kommst du denn darauf??? Wir sind doch Skilehrer!“ „Achso, dass hat mir gerade meine Freundin erzählt.“ Wortspiel!!!

Daniel hat natürlich seine große Liebe die Amy enttäuscht, während Marco mal wieder sentimental wurde. Die Nacht fand so langsam das Ende und Daniel hatte sein Ziel auch fast erreicht - NICHT. „Die nächsten Monate will ich aber nicht so viel trinken. Sorry Mum but its all good.“

Mehr vom Tag danach im nächsten Blog. Morgen wirds wohl keinen geben, mussten den ganzen Tag unseren Kater auskorieren. Keep in touch!

Donnerstag, 5. August 2010

Hong Kong Blog .....

Over Hong Kong on top of the Peak...

Der zweite Tag, super Wetter bis auf die unerträgliche Schwüle. Nach dem Aufstehen einem frischen Kaffee, ging es für uns Sportskanonen erstmal 45 Minuten Sport machen im hauseigenen Fitness-Studio und eine Runde schwimmen im Pool.



Am Mittag waren wir zum indonesisch Essen verabredet mit Doro und ein paar Arbeitskollegen von ihr, jedoch fanden wir erst mit einer halben Stunde Verspätung unseren Treffpunkt.

Auf dem Weg zu Fuß durch die Stadt ist uns eine einmalig unserer Meinung nach vollkommen bekloppte und lebensmüde Gerüst- und Balkon-Bauweise aufgefallen :-) Seht selbst auf den Fotos. (Alles aus Bambusstäben gebaut und das bestimmt 300 Meter in die Höhe)



Unser Nachmittagsprogramm
sah einen Besuch auf dem Peak vor, von dort oben sollte man eine super Aussicht über Hong Kong haben. Was wir von den Einheimischen und von Doro zu hören bekamen war nur „oooh bad idea“, über unseren Plan den Peak zu Fuß zu besteigen!!!



Aber natürlich ließen wir uns den Marsch nicht e
ntgehen. Als der Pfad begann war unser T-Shirt bereits komplett durchgeschwitzt. Wir machten uns dann also mit 1,5 Litern kaltem Wasser weiter auf Richtung Bergstation. Das Wasser war natürlich schon auf halber Strecke leer. Auf dem Weg haben wir natürlich mal wieder ein kleines Tänzchen hingelegt.
Oben angekommen hatten wir eine Top-Aussicht über Hong-Kong Downtown, jedoch lag diese etwas im Nebel oder vielleicht doch eher im Smog?


Nach der Wanderung zurück in Richtung HongKong Downtown, bestiegen wir die Trambahn leider erstmal wieder in die falsche Richtung. Angekommen in Doros Appartment, schnell duschen , fertig machen und ab zum Essen. Die Regenschirme und Gummistiefel durften allerdings nicht fehlen, denn es strömte wie aus Eimern. Da wir den ganzen Tag noch nicht wirklich viel gegessen hatten, war der Hunger natürlich groß. Wir mußten uns allerdings noch etwas gedulden, da alle Tische noch besetzt waren. Natürlich war das kein Problem. Also ab zu 7eleven für alle etwas Bier, ein kurzer Plausch und da war die halbe Stunde auch schon vergangen. Heute Abend stand dann also Malaysisch auf dem Programm. Natürlich spuckten wir große Töne und trauten uns an Schärfe 3 heran, was natürlich der Oberhammer war. Aber der absolute Hit war Chicken in Green Curry, absolut empfehlenswert. Natürlich durfte das Essen mit Stäbchen nicht fehlen, was wir mittlerweile relativ gut drauf haben.



Das scharfe Essen sollte nun nicht ohne Folgen bleiben. Aber davon später mehr am Tag 3.

Grüße an alle
Daniel und Marco



Willkommen im Land der aufgehenden Sonne ….


04.08.2010 Ankunft 7:00
Oh man krass eine Luft die man schneiden kann, als ob man gegen eine Wand läuft. Nach kurzen Anlauf und Orientierungsschwierigkeiten bestiegen wir den Bus gen Hong Kong Downtown. Wir sind wirklich schwer beeindruckt. Unglaubliche Gegensätze zwischen arm und reich und dann noch dieses krasses Wetter.

Auf den Straßen stehen frische Lebensmittel vor den Restraurants rum, die würde man in Deutschland nicht mehr verzehren. Auf dem Weg zu Doros Appartment, lief uns jemand mit nem ganzen Schwein in einem Karton über den Weg.
Das Appartment von Doro ist wirklich der Hammer und wir sind froh, dass wir hier sind. Nach einem ausgiebigen Schläfchen sind wir am Abend typisch chinesisch Essen und im Anschluss noch schönen leckeren Weiswein in einer Skybar trinken gegangen.



Ein unglaublich erster Tag und wir freuen uns auf Morgen.
Gute Nacht und einen schönen Abend an alle Deutschen, bei denen es jetzt ca. 17.00 Uhr ist.


Lo lo lo lo looos geht’s ….

Es ist der 03.08.2010 03:30 Familie Schlomann und Familie Rekowski machen sich auf den Weg Richtung Düsseldorf Airport.

Nun soll der der legendäre einzigartige M-a-D – Trip beginnen. Nach etwas traurigem Abschied von unseren Familien ging es in den Flieger kurz setzen, abheben und schon wieder in London landen. Marco war im Flieger schon am schlafen, bevor dieser startete und wachte auch nicht mehr vor der Landung wirklich auf. (Ob das wohl an den harten Abschiedsparties lag???).



Hier haben wir eine längere Aufenthaltsdauer und starteten mit unserem Projekt, ein bekloppter Tanz an jedem tollen Ort, den wir auf unserer Reise sehen.
Nachdem wir uns durchgerungen haben, vor den ganzen anderen Reisen unseren Urtanz hinzulegen war auch dieser im Kasten. J Jetzt wurde erstmal ein Nickerchen gehalten. Weiter geht’s Morgen aus Hong Kong.

Routeninfo…

Wir schreiben den 03.08.2010 der M-a-D-Trip beginnt. Es soll nun auf uns eine der schönsten Zeiten unseres Lebens warten. Los geht’s um 7.15 am Düsseldorfer Flughafen. Kurz einchecken, abheben und auch schon wieder in London landen. Nach kurzen Aufenthalt geht’s weiter nach Hong Kong, wo wir am 04.08.2010 um 7.00 Uhr landen sollen. Nach einer hoffentlich perfekten ersten Woche in Hong Kong (vielen Dank an die Gastgeberin Doro) geht’s am 11.08.2010 weiter Richtung Brisbane. Von dort aus reisen wir dann kreuz und quer durch Australien und wollen Weihnachten und Silvester in Sydney verbringen. Am 05.02.2010 geht’s mit dem Flieger von Sydney aus nach Singapur und es warten die letzten drei Wochen unseres Trips auf uns. Quer durch Thailand geht’s nach Bankkog, von wo aus der Flieger abhebt zurück in die Heimat.