Unser Samstag begann, wie befürchtet mit einem ordentlichen Kater. Wir schliefen bis 15:00 Uhr!!! Aber es war in Ordnung, denn wir hatten ja bis ca. 7:00 Uhr Morgens HongKong unsicher gemacht. Um unseren Alkohol auszuschwitzen, wagten wir uns dann 45 min. ins hauseigene Fitnesscenter. Am Abend gingen wir dann noch zum Indonesen essen und danach zurück zum Appartment. Wir telefonierten noch kurz mit unseren Familien und gingen danach relativ früh ins Bett. Denn es wartete der Sonntag, wo wir wieder einige Meter by feet laufen wollten.
Auf nach Tung Chung, von wo aus wir dann nach Tai O, einem kleinen Fischerdörfchen wanderten!!! Wir lieben diese Sprache. It´s awesome. Es war mal wieder extrem schwul. Wir hatten heute auch Doro dabei, die hier und da etwas als Reisführerin fungierte. Der Pfad Richtung Tai O führte uns durch kleine Siedlungen, immer direkt am Wasser entlang.
Als wir dann nach 3 Stunden völlig ausgetrocknet in Tai O ankamen, wurden wir vom krassen Lebensstil und dem wirklich üblen Gestank überrollt. Das die Hütten auf den Pfälen im Schlamm nicht zusammenbrechen, ist wirklich überraschend.
Zwischendurch ließ ganz gerne mal jemand die Toilettenspülung nach seiner Sitzung ins Meer ab. Den üblen Gestank verbreiteten wohl aber auch die toten Fische die zum trocknen neben (dem Schlafzimmer) aufgehängt wurden. Really amazing!
Doch der absolute Knaller ist wohl, dass einige der Bewohner einen wirklich relativ guten Farbfernseher in ihrer Bruchbude hatten. Dieser lief natürlich auch, obwohl niemand gerade schaute. Wir suchten nur noch denjenigen der hinterm Haus im Hamsterrad treten mußte, damit der Fernseher auch lief. Fanden ihn aber leider nicht. In Taio konnte man alles kaufen, was mit Fisch zu tun hat. Die Chinesen stehen wohl total auf getrockneten Fisch und suchen sich frischen Fisch am liebsten lebendig aus.
Nach dem Gang über den Markt von Taio ging es zurück nach Hong Kong Island.
Zuerst mußten wir den Bus nehmen, wo wir die ersten Ausfallerscheinungen zu beklagen hatten. Wir waren doch etwas kaputt von unserem 3 ½ Stunden Trip. Die schwüle Hitze trägt dann ihr übriges dazu bei. Zudem hatte jetzt auch noch die Sonne geschienen, was das Thermometer nochmal ansteigen ließ (auf über 35 °C bei einer dauerhaften Luftfeuchtigkeit von 80-95%) Really amazing. Nach der 45 minütigen Busfahrt ging es weiter mit der Fähre zurück nach HongKong Island.
Unser Abendprogramm sah ein Barbecue auf der Dachterrasse einer Bekannten von Doro vor. Tja das muss ja geil werden. Eingeladen waren einige Engländer, ein Amerikaner und ein Haufen Deutscher. Einige kannten wir schon von Freitag. Wir konnten uns also schön satt essen, nachdem wir tagsüber so gut wie nichts gegessen hatten. Was auch nötig war, damit wir nach so einem Tag nicht sofort einen sitzen haben. Die Engländerinnen hatten eine mega geile Bowle gemacht. Wir blieben aber erstmal bei kaltem Bier und Burger. Jetzt die Musik noch etwas aufdrehen und ja, dass ist perfektes Barbecue Feeling.


Der Abend nahm seinen lauf, die Bowle schmeckte, das Bier sowieso, der Magen war gefüllt, unser Englisch wurde von Stunde zu Stunde besser, obwohl wir uns doch des Öfteren eine Auszeit gönnten und lieber deutsch sprachen. Was ein Großteil der deutschen Jungs und Mädels auch machten. Der Unterschied zu uns war nur, dass die bereits einige Zeit in HongKong sind, hier arbeiten, leben und deshalb natürlich fließend englisch sprechen. But we have to practice. Natürlich reizten uns auch Dinge bei denen man nicht viel sprechen muss. Da waren wir natürlich ganz vorne mit dabei, Trinkspiel!!! It´s called German Drink, Englands Drink.

Die Veranstaltung leerte sich etwas, denn ein Großteil musste ja morgen früh raus. Allerdings fangen die meisten hier nicht vor 9:00 Uhr an. Doro fragte uns, ob wir auch schon mit nach Haus wollen. Doch wir wollten den Abend noch etwas genießen und wir waren ja noch nicht im Pool gewesen. Was natürlich Pflicht für uns war. Also hieß es dann später Pooltime.
Mit Badeshorts oder einfach mit Jeans. Marco entschied sich dann für die zweite Variante. Genial bei Nacht auf der Dachterrasse entspannt im Pool sitzen, etwas trinken und alles aufsaugen. Als der Abend dann zu Ende ging machte Marco sich dann auch auf den Weg Richtung Wohnung, während Daniel noch etwas blieb (Termine!). Marco nahm ein Taxi Richtung Wan Chai, Johnston Road. Leider fuhr der Taxifahrer überall hin nur nicht zur Johnston Road. Vielleicht lag es daran, dass Marco mit seiner komplett nassen Jeans auf der Rückbank saß. Also nahm er ein zweites Taxi was ihn aber auch nicht zur Johnston Road brachte. Etwas hilflos und verwirrt wanderte er also durch die Innenstadt und kam doch irgendwann sicher und heile in der Johnston Road an. Gute Nacht und bis bald.
M-a-D




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