Mittwoch, 11. August 2010

Wer lesen kann ist klar im Vorteil

Wochenstart mit zwei Supernasen in HongKong

Es ist Montag Morgen Marco und Daniel treffen sich zufällig unten in der Lobby. OK dann erstmal ab, was zu trinken kaufen, danach kurz abgammeln und später nach Kownloon zur Lasershow und den Markets. Vorher stand aber noch die Thai Massage auf dem Programm. Für ca. 10 € ließen wir uns 45 Minuten lang ordentlich durchkneten. Dabei kam kein Körperteil zu kurz und es knackte bei uns ordentlich. Allerdings sei hier noch kurz erwähnt, dass die Massage ohne Happy End ausging.;-) Wir fuhren dann am Abend also mal wieder mit der MTR nach Kowloon um uns diesen Stadtteil anzusehen. Er steht noch mehr für den typischen chinesischen Lebensstil als HongKong Island. Als wir auf dem Festland ankamen, gingen wir direkt zum Pier um uns die Lasershow von HongKong Island anzusehen. Zu passender Musik strahlen sich dabei die verschiedenen Hochhäuser mit Laserstrahlen an. Es war wirklich ein sehr geiler Blick auf die Skyline von HongKong.

Aus diesem Blickwinkel sieht die Stadt genial, sauber, ruhig und sehr einladend aus. Wie wir aber bereits kennen, wird dieses Bild doch etwas verfälscht und die Kehrseite kommt nicht zur Geltung wie Schmutz, Smog, Armut. Nachdem wir uns also die Lasershow angesehen hatten, machten wir uns auf den Stadtteil zu erkunden. Kurzbeschreibung: Voluminös, überfüllt, typisch chinesisch, türkischer Basar. Wir wurden alle paar Meter angesprochen: „Nice Rolex, oohh you want some T-Shirts I can make you good price. Da wir den Tag über mal wieder nicht so viel gegessen hatten, machten wir uns auf die Suche nach einem passenden Restaurant. Wie gesagt auf die Suche. Es gibt hier so wahnsinnig viele, wovon allerdings ein Großteil zu schäbbig ist. Nach langer Suche hatten wir uns entschieden. Problem war nur es war mehr eine Bar als ein richtiges Restaurant, also kamen die Asiatischen Damen mit wenig Stoff am Körper direkt zu uns und wollten, dass wir ordentlich Schnaps kaufen. Nach kurzem Team Timeout verließen wir den Laden schnell wieder und wurden später noch fündig.

Der Tag fand dann sein Ende und es begann der Abreisetag;-) !!! Am Mittag stand Dim Sung essen auf dem Plan. Hierbei bekommt man in gewissen Abständen kleine Portionen zu essen. Dim Sung gilt als typisch Chinesisch. Wir hatten mal wieder unseren Spaß.

Besonders als die Hühnerfüße auf den Tisch kamen. Aber was sagen wir immer einfach runter damit und siehe da es schmeckt sogar. Nach dem Essen fuhren wir nach Haus, um schon mal unsere Sachen zu packen. Es war ja Abreisetag!!! Als wir nach Hause kamen, waren unsere 3 Paar Laufschuhe, die vor der Wohnungstür standen, weg. Wir hatten zuvor aber der Putzfrau auf Englisch gesagt, sie soll die Schuhe einfach liegen lassen oder wieder ins Apartment stellen. Es kam zu einem Missunderstanding. Super wo hatte die Putzfrau unsere Schuhe hingetan. Es gab zwei Optionen 1. mit nach Hause und ihren Kindern geschenkt 2. ab in Müll damit, braucht ja keiner mehr. Beide Optionen fanden wir beschissen. Also runter zur Lobby nachgefragt. Und es stellte sich heraus die Dame hatte unsere Schuhe einfach in Müll geschmissen. Wir bekamen Sie jedoch zurück, Problem dabei war nur die Schuhe stanken extrem nach Müll. So ein Mist. Gegen 18 Uhr wollten wir dann in der Stadt schon mal beim Check-in-Express unsere Rucksäcke aufgeben. Leider kostet der Spaß pro Nase 8 Euronen. Also "Nein Danke". Wir schauten aber schon mal auf die Anzeige auf der alle Flüge vom jeweiligen Tag aufgelistet sind. „Scheiße Marco unser Flug ist nicht dabei. Das gibt es doch nicht, haben die den verlegt?“ Da kam natürlich etwas Panik auf, zumal wir vorher nicht mehr im Internet nachgeschaut haben. Wir also zu Doros Arbeit um dort evtl. ins Internet zu gehen. Doro hatte gerade Feierabend und stand schon unten und wartete. Marco las Doro nochmal unsere Flight-Information vor, worauf stand Abflugdatum: 11.Aug 2010 23:15 Uhr. Doro fragte etwas erstaunt: „Häh Jungs heute ist doch erst der 10. Aug! Danach konnten wir den ganzen Tag nur noch über uns lachen. Witzig war auch das wir die ganzen letzten Tage einen Tag im Voraus waren und so Marco seiner Mutter schon am Sonntag zum Geburtstag gratulierte, anstatt am Montag. Also hieß es one more night in HongKong. Wir kriegten uns nicht mehr ein und gingen dann am Abend noch zum Thailänder essen. Wir wählten wieder Extrascharf und gingen danach noch in die Typhoonbar, wo wir einige bekannte Gesichter trafen.

Eigentlich wollten wir entspannt ein Bier trinken. Doch wir hatten unsere Rechnung ohne Karim gemacht. Er fragte: „ Hey guys would you like to go to the escape. There is more action.” Leider hatten wir keine HongKong Dollar mehr, denn wir saßen laut unserer Planung schon im Flieger. Karim sagt das wäre kein Problem. Also gingen wir mit. Das Escape ist eine Disco, in der sich Asiatinnen mit wenig Stoff am Körper und in ihren Augen, reiche westliche Männer treffen. Damit man von denen nicht angemacht wird und sie später kaufen bzw. einladen muss, gibt es eigentlich nur zwei Regeln: 1. Niemals länger als 2 Sekunden in die Augen schauen oder 2. schnell flüchten. Achja Attention mit angrabschen muss natürlich gerechnet werden. Naja wir verbrachten dort einige Zeit und tranken dabei fleißig Bier. Auf Rechnung von Karim der uns von da an, den ganzen Abend einlud.

Später ging es nochmal ins Typhoon. Karim schlug Wettexen aus Biergläsern vor. Marco und ich machten natürlich mit. Verlieren wir, müssen wir unsere T-Shirts abdrücken, gewinnen wir, zahlt er die Runde und wir behalten die T-Shirts. Das Ende vom Lied war, dass Karim schon Jahre lang trainiert hatte, um endlich mal einen Deutschen zu schlagen und den halben Liter unglaublich schnell auf hatte (ca. 2 Sekunden). Dennoch durften wir unsere T-Shirts behalten. Nun wartet also unser letzter Tag und wir werden wohl nicht mehr viel machen können, da wir den Tag auch aus finanzieller Sicht ja nicht mehr eingeplant hatten.

See ya in Brisbane! Keep in Touch, Marco and Daniel!

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